Wasserobjekte pflegen und warten

Wasserwand Volkswagenarena

Pflege und Wartung von Wasserwänden, Wasserbildern und Brunnenobjekten
Worauf es bei der Pflege ankommt.

Damit Ihre Wasserobjekt auch nach Jahren noch funktioniert und schön anzusehen ist, sollten Sie ihm ab und zu ein wenig Aufmerksamkeit widmen. Was genau zu tun ist, erfahren Sie hier.

Wasserwände pflegen und warten

Wasser nachfüllen. Wird eine Wasserwand regelmäßig betrieben, sollten Sie alle 8 - 10 Tage den Wasserstand überprüfen und fehlendes Wasser (weil verdunstet) ersetzen. Achten Sie darauf, zum Nachfüllen ausschließlich elektrolytfreies Wasser zu verwenden. Normales Leitungswasser ist ungeeignet, da es Kalk enthält. Durch die stetige Verdunstung würde sich der Kalk in Ihrem Wasserwandbecken anreichern und Ihre Wasserwand würde mittelfristig verkalken. Ebenso geeignet sind: Aqua dest., gefiltertes Regenwasser, Batteriewasser, Osmosewasser oder Wasser, dass Sie mit einem Mischbettfilter erzeugen können.

Sind Sie glücklicher Besitzer einer Wasserwand mit automatischer Füllstandregulierung, entfällt die Kontrolle des Wasserstands.

Antialgenmittel und Biozide. Damit Ihr Beckenwasser für lange zeit frisch bleibt, sollten Sie dem Wasser bei jedem Nachfüllen ein wenig Biozid zugeben. Wasserwände sind Luftwäscher. Schwebeteilchen organischer oder anorganischer Natur finden sich über kurz oder lang im Becken wieder und dienen dort als Substrat für Mikroorganismen, wie zum Beispiel Algen, Schleinpilze oder andere Einzeller.

Biozide helfen das Wachstum dieser unerwünschten Gäste deutlich zu behindern und sorgen so für lange frisch bleibendes Beckenwasser.

Das Zudosieren von Biozid oder Antialgenmittel kann von einer automatischen Dosierstation mit Vorratsbehälter übernommen werden. Voraussetzung ist ausreichend Platz im Becken.

Wasser wechseln. Das Beckenwasser sollte grundsätzlich immer dann gewechselt werden, wenn es verschmutzt ist. Betreiben Sie Ihre Wasserwand mit 100% elektrolytfreiem Wasser, sollte ein 2 - 3 maliger Wasserwechsel pro Jahr ausreichen.

Nutzen Sie Wasser aus einer Umkehrosmoseanlage und betreiben Sie Ihre Wasserwand täglich, dann sollten Sie das Beckenwasser alle 4 - 6 Wochen austauschen. Der Grund: Osmosewasser enthält geringe Reste an Kalk, die sich aber über einen langen Zeitraum soweit aufaddieren können, dass auch hier Kalk ausfallen kann. Welche Intervall sinnvoll sind hängt von Beckengröße, Betriebsdauer und Verdunstungsrate ab. Wenn Sie hierzu Fragen haben, beraten wir Sie gerne.

Grundreinigung. Wir empfehlen, Ihre Wasserwand 1 - 2 Mal im Jahr gründlich zu reinigen. Dazu gehören Entleeren des Beckens, manuelles Reinigen des Beckens, Reinigen der Pumpe entsprechend Herstellerangaben, Reinigen von Schläuchen und Rohren, Reinigen des Wasserlaufs und Pflege des Edelstahls.

Im Allgemeinen sind Wasserwände, gemessen an der Zuwändung, die fast jedes Auto erhält, eher pflegeextensiv.

Wasserwände entkalken. Betreiben Sie Ihre Wasserwand mit normalem Leitungswasser, dann werden Sie nicht darum herumkommen Ihre Wasserwand ab und zu zu entkalken. Die einfachste Methode ist das Zusetzen einer ordentlichen Menge Citronensäure zum Beckenwasser. Lassen Sie die Wasserwand einige Stunden laufen und wechseln Sie dann das Wasser. Gegebenenfalls muß dieser Vorgang einmal oder zweimal wiederholt werden. Randbereich oder Kalkflecken auf dem Edelstahl können mit Schwämmchen und Citronensäure manuell vom Kalk befreit werden.



Wasserbilder oder Brunnen pflegen und warten

Die Vorgehensweise bei der Wartung von Wasserbildern oder Brunnenanlagen ist analog der Wartung von Wasserwänden.

Zur Grundreinigung sollten Wasserbilder von der Wand abgenommen werden. Das verhindert, dass beim Reinigen die Wand in Mitleidenschaft gezogen wird.

Kleinere Brunnen sollten zur Reinigung in ihre Einzelteile zerlegt werden. So sind alle Bereiche gut zugänglich.